Die Bambus-Pflege

Bambus zeigt sich im Allgemeinen recht pflegeleicht. Doch da er dazu neigt, sich ungehemmt auszubreiten, sollte man einige wertvolle Tipps beachten.

Bodenansprüche

Bambus hat einen hohen Nährstoffbedarf, weshalb auch die Verwendung von entsprechendem Bambus-Substrat empfohlen wird. In jedem Fall sollte der Bambus zweimal jährlich mit einem stickstoffreichen und salzarmen Spezialdünger gedüngt werden. Die Düngergaben sollten im Frühling sowie im Spätsommer erfolgen. Eine gute Wasserversorgung muss gewährleistet werden, damit der Bambus gut wächst.

Winterschutz

Soll ein immergrüner Bambus im Freien überwintern, empfiehlt es sich, das Laub mit einem Flies abzudecken. Dazu gibt es spezielle Hüllen. Denn sonst kann nicht nur der Frost, sondern auch die Wintersonne Schaden anrichten. Steht der Bambus in einem Topf müssen auch die Wurzeln geschützt werden. Hierzu eignet sich eine Kokosmatte sehr gut. Nicht nur für Bambus-Pflanzen, sondern auch für andere Gräser und Stauden, die über den Winter hochgewachsen stehen bleiben, empfiehlt sich überdies das Anbinden.

Ordnung halten

Beim Pflanzen außerhalb von Kübeln sind Rhizomsperren zu empfehlen, damit der Bambus nicht über kurz oder lang den gesamten Garten überwuchert. Diese kann aus Folie bestehen, die jedoch relativ dick und stabil sein sollte. Diese lässt sich nach Bedarf anpassen, damit die Hecke eine besondere Gestalt annimmt.
Übrigens: hat man einen Bambus im Garten, lässt sich mit den verholzen Stielen allerhand anfangen. Werden diese im Herbst geerntet und über den Winter getrocknet, sind sie im nächsten Jahr für allerlei Dekoratives zu benutzen. Außerdem lassen sich auch Pflanzen damit anbinden.



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